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November Növelet "Magic"
Welche Worte fänden Philosophen, Dichter Denker eben , um dieser Platte gerecht zu werden? Gewiss sprächen sie von Dunkelheit, einem Kampf zwischen Licht und Schatten in einer unheimlichen Dämmerung. Von Alpträumen, einer Welt jenseits von Wachen und Schlaf. Vom Tod wäre die Rede, der auf Magic allgegenwärtig zu sein scheint. Eine eigenartige Atmosphäre bliebe ganz sicher nicht unerwähnt. Eine, die einerseits das Gefühl von Wohlbehagen, andererseits eine gewisse Unheimlichkeit vermittelt. Und die Musikfachleute? Sie lobten diesen einmalig wunderbaren Retro-Sound des Haus Arafna-Seitenprojekts. Diese analogen Klänge, schleppenden Rhythmen, punktierten Synths. Die ins unendliche auslaufenden Flächen und nicht zuletzt diesen sanften, bedrohlichen, verführerischen Gesang von Mrs. Arafna. Ganz sicher würden diese Spezialisten hören, wie sehr hier alles zusammenpasst. Und sehen, wie großartig das exzellente Artwork das Ganze komplettiert. Der eine oder andere mutige Kollege ließe sich eventuell sogar dazu hinreißen vom akustischen Manifest des Angstpop zu sprechen. Was macht Stefan Brunner dieser einfältige Geist? Er erklärt dieses Album einfach zum Besten des Jahres. With magic! (10)
Stefan Brunner
[Orkus : November 2007 : Nr. 11]
www.orkus.de
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